PUBLISHERCONTACTDEUTSCH
  Home Wir sind woanders project dates participating artist-run spaces
       
 

afrika-hamburg.de
Bildwechsel e.V.
Bilir/Ross Projects
Blinzelbar im Frappant - Große Bergstraße 168
Dosenfabrik
Einstellungsraum e.V.
ExBrandshof 116
FILTER Hamburg
FOR12 / Off-Art-Station
FRISE / Künstlerhaus Hamburg
Frontbildung
GuO
hinterconti e.V.
hunger
KiöR e.V.
Künstlerhaus Sootbörn
Kunst-Imbiss
Lieblicher Ort
Linda e.V.
POW
projektgruppe
SKAM e.V. im Frappant
südbalkon
target:autonopop
The Thing Hamburg


 

Initiative Brandshof 116

Der Brandshof liegt am nördlichen Brückenkopf der Elbbrücken und ist außer von Wasser vor allem von Hauptverkehrsadern umgeben - ein Enklave zwischen Autobahn, Eisenbahn und Elbkahn.

Das Gebiet gehört zum Stadtteil Rothenburgsort, der wie Hammerbrook während der Bombenangriffe komplett zerstört und erst durch die "Neue Heimat" erneut zum Wohngebiet wurde.

Auch Rothenburgsort ist eine Enklave, denn es gibt keinen direkt angrenzendes Wohnviertel. Entsprechend ist das Quartier von der Stadt vergessen und seit seiner Neuerrichtung fast unverändert.

Das dürfte sich in den nächsten Jahren ändern, denn das Megaprojekt Hafencity läuft direkt gegenüber aus und wird spätestens dann zu einer Investitions- und Umstrukturierungswelle führen.

Vorbote einer rigorosen Vermarktung ist zum einen die Erkenntnis der Immobiliengesellschaften, dass (mal wieder) Kreative den Weg ebnen sollen - Räume demnach nicht mehr als Büro, sondern gleich als Atelier angeboten werden; zum anderen die Tatsache, dass viele Objekte zur Versteigerung angeboten sind und neuen Investoren - ohne Standortbewusstsein - Einzug gewähren.

Inzwischen sind die Künstler/innen aus dem Brandshof einer Sanierung gewichen und wissen nicht, ob eine Rückkehr in die alten Räumlichkeiten möglich sein wird ...



ExBrandshof 116
Contact: Christine Ebeling
0172 / 51 61 141
frau.ebeling@wolke7.net
www.brandshof.de


“Wir sind woanders” is an event format developed by the
Association for Contemporary Art Hamburg (VAKH)
It is supported by the Hamburg Ministry of Culture, Sports and Media (BKSM)
 

Documentation




Den Hamburger Künstler/innen, einzelnen Projekten, Räumen und Initiativen wird die finanzielle Unterstützung mehr und mehr entzogen, Budgets zusammengestrichen, Mietraum wird zusehends teurer (kostspieliger) und dank der Gentrifizierung ein Stadtteil nach dem anderen angepasst und zum 0-8-15 Quartier. Wo bleibt der Ort für echte soziale und künstlerische Nischen? Die Wanderung, vor allem die Abwanderung von Künstlern hat vor Jahren begonnen, und nimmt Ausmasse an, die uns in die Luft gehen lassen.

Von oben gesehen könnte die Stadt schön sein...
Von dort aus wollen wir uns einen neuen Überblick verschaffen, wo Kultur stattfindet.

Fotographisch, sowie per Video wird die Stadt neu gesichtet und der Geschichte auf den Grund gegangen, von dem Vergangenen bis hin zu dem was uns die Zukunft bringen wird, soll von dort aus ein klärender Blick geschenkt werden....

So es denn möglich sei soll von oben herab eine Botschaft gesendet werden, in welcher Form auch immer, dies wäre noch zu klären...

Nicht SUB-VISION sondern UP-VISION ist hiermit gemeint und wird frei übersetzt in “abwischen”, abwischen von der Schminke, die sich diese Stadt gerne in Form von Hochkultur und Aneignung von Subkultur zu nützlichen Zwecken auflegt.

VISION IN LAUTSCHRIFT (WISCHEN) UND DIES ZUM GUTEN ZWECK.

Im Zeitraum von August bis Oktober werden hierzu Aktionen stattfinden und bei guten Wetterverhältnissen Rundflüge zur Dokumentation durchgeführt.




LOGIN