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Geschichte des Hauses
Künstlerhaus Sootbörn
Auf Initiative einer kleinen Gruppe engagierter Künstler gelang es nach zähen Verhandlungen mit der Schulbehörde, der ursprünglichen Besitzerin des Gebäudes, und der Kulturbehörde mit Hilfe von Karl Weber, das ehemalige Schulgebäude und Möbellager in ein Künstlerhaus umzuwandeln. Im Jahr 1992 wurde das 1929 von dem Architekten Ernst Wilhelm Langloh im Bauhausstil errichtete Gebäude mit erheblichem finanziellen Aufwand seitens der Kulturbehörde renoviert und mit vierzehn Künstlerateliers eingerichtet.
Das Gebäude, dessen obere Etagen Ende der 50er Jahre wegen des Flughafenbaus abgetragen wurden, verfügt mit der früheren Aula über einen hervorragenden Ausstellungs- und Vortragsraum.
Die im Künstlerhaus Sootbörn arbeitenden Künstlerinnen und Künstler sorgen seit nunmehr 12 Jahren für viel beachtete Ausstellungsereignisse, bei denen es gelingt, bildende Kunst mit anderen Kunstsparten unter der Obhut eines "Paten" aus dem Künstlerhaus zu verbinden. Damit wird eine persönliche und verbindliche Beziehung zum Haus hergestellt, während sich der Kreis der gezeigten künstlerischen Positionen stetig erweitert. Mit Tanz-, Musik und Theaterveranstaltungen in Kombination mit einer Ausstellung schlagen die Künstlerinnen und Künstler des Hauses einen Bogen zu einer Tradition, die in den 20er Jahren begann, als im musischen Gymnasium Sootbörn Mary Wigman, und später Hubert Fichte und viele andere mit ihren Arbeiten an die Öffentlichkeit traten.
Die zur Zeit im Künstlerhaus Sootbörn arbeitenden Künstler:
Ines Brinkschmidt, Heinrich Eder, Marie-Therese Fumagalli, Roland Helmus, Maria Hobbing, Genoveva Johanna, Klaus Kröger, Volker Lang, Gesa Lange, Peter Paulwitz-Matthäi, Mariella Mosler, Rainer Müller-Tombrinck, Birgit Nordmann, Albert Christoph Reck, Pavel Richtr, Almut Sach, Uwe Schlesener, Gerard Walther.
Zudem ist seit einiger Zeit ein Atelier an das Forum für Nachlässe vergeben.
Künstlerhaus Sootbörn Sootbörn 22, 22453 Hamburg
Kontakt: Volker Lang 0170 / 275 56 42 vlang-artworker@t-online.de www.kuenstlerhaus-sootboern.de
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Dokumentation
Reise eins nach London: Tagebuch Reise zwei nach London: Reisebericht
Für die das Projekt WSW 3 „Kunst, bald woanders“ hat sich das Künstlerhaus Sootbörn als Ort seiner Präsentation für London entschieden. Lose Kontakte zu Künstlern, die in selbstverwalteten Atelierhäusern wie Cubitt, Space, oder Cell u.a. arbeiten, sollen intensiviert werden.
Die Projekte unseres Hauses werden in einem Vortrag bei Eleanor Brown im „London book shop“, 133 Whitechapel Road London E1, vorgestellt. Über den Vortrag möchten wir Künstler, aber auch Künstler-Kuratoren finden, die an dem Profil unseres Hauses interessiert sind und zu der Entwicklung eines gemeinsamen Austausch-Projektes bereit wären.
Ausgehend von unserem Haus und Ausstellungsraum sind die Schwerpunkte raumbezogene Arbeiten, oder Werke, die vor Ort entstehen. Raum sowohl in einem bauplastischen, akustischen, aber auch in einem geschichtlichen und sozialen Verständnis. Beiträge wie Wandmalerei, Installation, Performance, Textarbeiten, aber auch Hörspiele sind vorstellbar. Bei der Entwicklung sollte darauf geachtet werden, dass Transport, oder Versicherungskosten so gering wie möglich gehalten werden. Darüber hinaus könnten zu dem Thema „Artist books“ (Künstlerpublikationen in Eigenproduktion) Arbeiten gestammelt und in einer Ausstellung/Messe vorgestellt werden ( Eine beachtenswerte Ausstellung zu diesem Thema wurde bereits 2004 von Emely Pethick unter dem Titel „published and be damned“ im Cubitt organisiert).
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