"..eine Imbissbude wo's dann Kunst gibt, die sozusagen auf die gleiche Stufe gehoben wird wie Currywurst oder Pommes Frites, oder umgekehrt, das weiß man nicht so genau.." Jens Jessen, Die Zeit, Deutschlandradio Kultur, 20.8.2009
An Un-Orten, Brachen oder mitten in der Stadt — die Frittenbude
entpuppt sich als interaktive Performance mit Werken von über 100 Künstlerinnen und Künstlern. Unterwegs seit 2005. Ein Projekt von Katharina Kohl und DG. Reiß.
Kunst-Imbiss ist vom Konzept her ein nomadisches Projekt. Der Auftritt im Außen-Raum ist der Ausgangspunkt der Arbeit. Seit dem Start des Projektes (2005) in der HafenCity wurden viele verschiedeen Orte besucht, von Lohbrügge über Harburg, Altona, Berlin und Wandsbek. Ein ‚Hamburg Koffer‘ mit Info-Material war, wie bei einem „Trojanischen Pferd“, stets im Gepäck. Allerdings ist das „Trojanischen Pferd“ mit seinen fast 2 Tonnen etwas schwer zu bewegen. Daher wird der reale Kunst-Imbiss aufgrund der mangelnden Mittel das Land nicht verlassen können. Doch gibt es inzwischen genug Dokumentations-Material, Videos, etc. sodass diese - gepaart mit Gesprächen - das Projekt auch im Ausland wahrnehmbar werden lassen, wie bereits in Tilburg (NL) in 2008.