Den Hamburger Künstler/innen, einzelnen Projekten, Räumen und Initiativen wird die finanzielle Unterstützung mehr und mehr entzogen, Budgets zusammengestrichen, Mietraum wird zusehends teurer (kostspieliger) und dank der Gentrifizierung ein Stadtteil nach dem anderen angepasst und zum 0-8-15 Quartier. Wo bleibt der Ort für echte soziale und künstlerische Nischen? Die Wanderung, vor allem die Abwanderung von Künstlern hat vor Jahren begonnen, und nimmt Ausmasse an, die uns in die Luft gehen lassen.
Von oben gesehen könnte die Stadt schön sein...
Von dort aus wollen wir uns einen neuen Überblick verschaffen, wo Kultur stattfindet.
Fotographisch, sowie per Video wird die Stadt neu gesichtet und der Geschichte auf den Grund gegangen, von dem Vergangenen bis hin zu dem was uns die Zukunft bringen wird, soll von dort aus ein klärender Blick geschenkt werden....
So es denn möglich sei soll von oben herab eine Botschaft gesendet werden, in welcher Form auch immer, dies wäre noch zu klären...
Nicht SUB-VISION sondern UP-VISION ist hiermit gemeint und wird frei übersetzt in “abwischen”, abwischen von der Schminke, die sich diese Stadt gerne in Form von Hochkultur und Aneignung von Subkultur zu nützlichen Zwecken auflegt.
VISION IN LAUTSCHRIFT (WISCHEN) UND DIES ZUM GUTEN ZWECK.
Im Zeitraum von August bis Oktober werden hierzu Aktionen stattfinden und bei guten Wetterverhältnissen Rundflüge zur Dokumentation durchgeführt.