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afrika-hamburg.de

Ein Kolonialdenkmal lagert im Keller der Sternwarte Hamburg-Bergedorf. Die abgelegte Bronzefigur Hermann von Wissmanns, die einst auf hohem Sockel in Ostafrika stand, hat eine wechselvolle Geschichte. Es ist durch Jahrzehnte der Verehrung und Verachtung gereist, mehrere Male gestürzt und wieder aufgestellt.

Mit dem Projekt afrika-hamburg.de setzte die bildende Künstlerin Jokinen 2004/2005 das umstrittene und beschädigte Monument erneut dem Licht der Öffentlichkeit aus. Ein schwergewichtiges Dokument beinahe vergessener Stadtgeschichte wurde wieder sichtbar. Das Projekt kreierte einen Nachdenkmal-Raum am Hafen Hamburg und einen zweiten zur Debatte und Mitwirkung im Internet, wo eine kontroverse öffentliche Diskussion geführt wurde. Damit wurde ein weithin unbekanntes historisches Kapitel zum Thema: die zentrale Rolle Hamburgs als Drehscheibe des deutschen Kolonialismus.

wandsbektransformance - die Gegenwart des Kolonialen (www.wandsbektransformance.de) war eine kritische Auseinandersetzung von Hamburger Kunstschaffenden im öffentlichen Raum in Hamburg-Wandsbek anlässlich der Aufstellung einer neuen, ehrenden Büste für einen der größten europäischen Sklavenhändler des 18. Jahrhunderts, Heinrich Carl von Schimmelmann. Konfrontiert mit vielen Protesten und künstlerischen Interventionen sah sich das Bezirksamt gezwungen, die Büste nach nur zwei Jahren wieder entfernen zu lassen.

park postkolonial (www.afrika-hamburg.de/parkd.k.html), ein Konzeptvorschlag von Jokinen für einen postkolonialen Erinnerungs- und Lernort in Hamburg, ist in der Politik ebenfalls kontrovers diskutiert worden.




afrika-hamburg.de
Kontakt: Jokinen
info@afrika-hamburg.de
www.afrika-hamburg.de


"Wir sind woanders" ist ein Veranstaltungsformat des Verbands
Aktuelle Kunst Hamburg | Konferenz der freien Kunstorte und -Initiativen

Gefördert von der Behörde für Kultur, Sport und Medien Hamburg (BKSM)
 

Dokumentation

Reisestation Stadt Kumasi
Stadt Accra und die Südküste
"Hamburg-Koffer" vor Ort
Weitere Vernetzung
Kunstförderung | Kunstszenen in Ghana
Aspekte von Kumasi und Accra
Mehr Bilder



afrika-hamburg.de ging nach Afrika

Eine Reise nach Ghana mit dem
internationalen Symposium "Tapping
Local Resources for Sustainable Education
through Art" und der Ausstellung "Kumasi
Crossroads" im Rahmen des "Curio Kiosk
Project", organisiert von AFRICOAE,
African Community of Art Education
29.7.-15.8.2009 an der Kwame
Nkrumah University of Science and
Technology KNUST, Kumasi, Ghana

Das Projekt afrika-hamburg.de
(www.afrika-hamburg.de) um postkoloniale Erinnerungskultur und die Gegenwart des Kolonialen in Hamburg machte sich auf nach Ghana. Unsere Reiseroute:

  • die zweigrößte Stadt Kumasi und Dörfer in der Umgebung
  • die Hauptstadt Accra an der Südküste
  • die Sklavenburgen in Elmina und Cape Coast
  • die Dörfer Iture und Nanaben



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